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Gehaltsvergleich - Übersicht

Was verdient ein Lokführer?

Bild Lokführer Der Durschschnittsverdienst eines Lokführers liegt zwischen 2400 und 2700 €

Nahezu jeder Bundesbürger ist wenigstens einmal in seinem Leben mit dem Zug gefahren und hat die Hunderte Meter langen Güterzüge durch die Bahnhöfe rollen sehen. Diese faszinierenden, tonnenschweren Ungetüme nicht nur als Passagier zu kennen, sondern zu steuern, ist nicht zufällig der Traum vieler Kinder und Jugendlicher. Eisenbahnfahrzeugführer (der eigentliche Begriff für Lokführer) erleben ihn tagtäglich. Ihr Aufgabengebiet umfasst heute aber noch zahlreiche weitere Aufgaben, da mittlerweile viel Computertechnik zur Unterstützung zum Einsatz kommt.

Im Anschluss an eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung verdient eine Lokführerin beziehungsweise ein Lokführer zwischen 2.430 Euro und 2.709 Euro. Dieser Verdienst ist jedoch nur dann möglich, wenn ein entsprechender Tarifvertrag vorliegt. Neben Zulagen können auch Sonderzahlungen das monatliche Bruttoeinkommen erhöhen. In Bezug auf die Höhe des monatlichen Bruttoeinkommens spielt auch die Berufserfahrung eine nicht zuvernachlässigende Rolle.

Wie wird man Lokführer?

Eine Tätigkeit als Lokführerin beziehungsweise als Lokführer kann immer dann aufgenommen werden, wenn eine entsprechende Ausbildung erfolgreich abgeschlossen wurde. Darüber hinaus müssen spezielle Grundvoraussetzungen erfüllt werden. Neben einem negativen Drogentest wird auch der erfolgreiche Abschluss eines psychologischen Tests als eine wichtige Zulassungsvoraussetzung angesehen. Gehbehinderungen sowie Störungen im Bereich der Wahrnehmung werden grundsätzlich als ein Ausschlusskriterium angesehen. er dazugehörige Ausbildungsberuf nennt sich Eisenbahner im Betriebsdienst. Die dreijährige Ausbildung ist dual angelegt, das heißt Praxisphasen in deinem Ausbildungsbetrieb wechseln sich mit Berufsschulphasen ab. Grundsätzlich kannst du dich entscheiden, ob du die Fachrichtung Fahrweg oder Lokführer und Transport einschlägst, aber das spielt erst im dritten Ausbildungsjahr eine Rolle. In den beiden Jahren zuvor absolvierst du die Grundausbildung, die vor allem die Infrastruktur des Eisenbahnverkehrs behandelt. Schwerpunkte sind das Zusammenstellen und Prüfen von Zügen, Durchführung der Fahrdienstleitung und das Kennenlernen aller technischen Einrichtungen. In der Fachrichtung Lokführer und Transport lernst du natürlich das Bedienen der Triebfahrzeuge und die Durchführung von Fahrten im und abweichend vom Regelbetrieb. Das bedeutet, dir wird beigebracht, wie du dich bei Störungen und Ausfällen zu verhalten hast und welche Maßnahmen du dann ergreifen musst. Dieses Können stellst du in der schriftlichen und mündlichen Abschlussprüfung unter Beweis, in der du mit großer Wahrscheinlichkeit mit einem solchen Fall konfrontiert wirst.
Für die Ausbildung wird als Schulabschluss oftmals die mittlere Reife vorausgesetzt und um als Lokführer tätig zu werden, muss das 21. Lebensjahr vollendet sein. Bist du bei Ende der Ausbildung noch jünger, kannst du zunächst nur im Rangier- und Bereitstellungsdienst eingesetzt werden. Wichtigste Voraussetzungen sind deine körperliche Belastbarkeit, das heißt du solltest keine körperliche Einschränkungen, wie Fehlsichtigkeit oder Gehbehinderungen, haben. Dazu gehört auch eine uneingeschränkte Tauglichkeit zum Schichtdienst. Deine geistige Belastbarkeit wird vorher in psychologischen Test überprüft, da dieser Beruf eine besondere Verantwortung für das Leben anderer Menschen mit sich bringt. Ein großes Interesse und idealerweise gute Noten in den Schulfächern Mathematik, Physik und Technik solltest du außerdem vorweisen können, spätestens in der Berufsschule wirst du wieder auf diese Fächer treffen.

Welche Aufgaben hat ein Lokführer?

Bild Zug Als Lokführer bist du stets für die Sicherheit vom Zug verantwortlich Zu den beruflichen Aufgaben gehört unter anderem das sichere Führen eines Triebwagens. Sowohl der Bereich des Nahverkehrs als auch der Bereich des Fernverkehrs werden als ein typisches Einsatzgebiet angesehen. Nicht selten ist eine Lokführerin beziehungsweise ein Lokführer auch als Begleitperson im Führerstand anwesend. Damit ein sicherer Transport von Personen und Gütern gewährleistet werden kann, muss in regelmäßigen Abständen die Betriebssicherheit überprüft werden. Auch diese Tätigkeit fällt in das Aufgabengebiet einer Lokführerin beziehungsweise eines Lokführers. Als Lokführer steuerst du vorrangig selbstverständlich Eisenbahnentriebfahrzeuge, wobei nach Güter- und Personenverkehr unterschieden wird. Der Personenverkehr ist unterteilt in Nah- und Fernverkehr, wo jeweils unterschiedliche Zugtypen zum Einsatz kommen. Bereits vor Fahrtantritt sind verschiedene Tätigkeiten zu erledigen: Auf Rangierbahnhöfen stellst du die Züge in der richtigen Wagenreihenfolge und -anzahl zusammen und überprüft die korrekte Kupplung. Da Sicherheit oberstes Gebot in diesem Beruf ist, fallen auch das Prüfen der Bremsen und technische Untersuchungen des Materials in deinen Aufgabenbereich. Vorbereitend solltest du auch die Fahrplanunterlagen durchgehen und dich mit anderen Berufen im Eisenbahnverkehr abstimmen. Dazu gehören beispielsweise Fahrdienstleiter oder Stell- und Wagenmeister. Während der Fahrt musst du als Verantwortlicher auf die Fahrstrecke und Signale reagieren sowie den Zustand des Zuges überwachen. Zum Ende der Reise übernimmt der Lokführer weitere Kontrolltätigkeiten an seinem Fahrzeug und sorgt für einen verkehrsbereiten

Aufstiegsmöglichkeiten nach der Ausbildung

Bild Rangierbahnhof Für die Zukunft werden viele Lokführer gebraucht, da viele Lokführer in Rente gehen werden

Bist du erfolgreich Lokführer geworden, kannst du nur für jene Zugtypen eingesetzt werden, für welche du eine Schulung erhalten hast. Als Königsklasse werden selbstverständlich die unterschiedlichen Typen der ICE-Klasse angesehen, wohin du dich hocharbeiten kannst. Insgesamt werden zukünftig noch Lokführer gebraucht, da viele bald in den Ruhestand gehen oder die Voraussetzungen nicht mehr erfüllen. Die zunehmende Automatisierung sorgt jedoch für einen Wandel im Aufgabenbereich (mehr Vor- und Nachbereitungs- sowie Kontrolltätigkeiten).
Du kannst daher auch den Weg zum Meister für Bahnverkehr gehen und später Führungsaufgaben beim Gütertransport übernehmen. Denkbar sind auch je nach Interesse die Weiterbildungen in Richtung Techniker Verkehrstechnik im Eisenbahnbetrieb oder Fachwirt für den Bahnbetrieb. Dann darfst du Verkehrskonzepte für den Bahnbetrieb planen und entwickeln. Ein Studium für Verkehrsingenieurwesen eignet sich für dich, wenn du konstruktiv oder in der Materialwirtschaft arbeiten möchtest. Alternativ kannst du dich anschließend auch als Verkehrsplaner selbständig machen.
Der Ausbildung zum Lokführer ähnelnde Berufe sind sämtliche Berufe, die das Führen von Fahrzeugen zum Transport von Gütern und Personen zum Inhalt haben.

 

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