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Ratgeberübersicht Oktoberfest

Oktoberfest 2016 - die Zahlen und Fakten der diesjährigen Wiesn

Grafik O'zapft is! Die Wiesn 2016 war grundsätzlich sehr sicher und friedlich

Aus is' und gar is' und schad' is', dass's wahr is'. Die Zapfhähne sind hochgedreht und die Festwiese ist geräumt - das Münchner Oktoberfest 2016 hat am 3. Oktober seine Pforten geschlossen. Zeit, um einmal mehr Bilanz zu ziehen und einen Blick auf die Trends und Zahlen der mittlerweile 183. Wiesn zu werfen. Das Gute vorweg: Trotz einiger Startschwierigkeiten durch Terrorangst, verschärfte Sicherheitsmaßnahmen und einem nur mäßig gut gelaunten Wettergott Petrus war das Oktoberfest 2016 für Gäste, Festwirte und Schausteller letztendlich doch ein Erfolg. Mit welchen Zahlen das Münchner Volksfest beeindrucken konnte, was der Hit der diesjährigen Wiesn war und welche Kuriositäten im Fundbüro landeten, erfährst du in diesem Artikel.

Die wenigsten Besucher seit 15 Jahren

Am Ende der diesjährigen Wiesn konnten die Verantwortlichen insgesamt 5,6 Millionen Besucher auf der Theresienwiese zählen. Trotz dieser beeindruckenden Zahl verfehlte das Volksfest die Marke des Vorjahres (5,9 Millionen) und war zudem die besucherärmste Wiesn seit 15 Jahren. Damals sorgten die Ereignisse des 11. September 2001 dafür, dass der Einzug der Wiesnwirte sowie das obligatorische "O'zapft is" entfielen und die Besucher lieber zu Hause blieben. Der Stimmung tat der Besucherrückgang in diesem Jahr jedoch keinen Abbruch, im Gegenteil: Viele Besucher haben es regelrecht genossen, dass sie gemütlich über die nur selten volle Feststraße bummeln konnten und wann immer sie wollten, in die meist offenen Zelte gelangten, um einen der rund 106.000 Sitzplätze ergattern zu können. Das größte Zelt war wieder einmal die Festhalle von Hofbräu mit rund 10.000 Sitzplätzen (inklusiven Garten). Gemütlicher ging es im Café Schiebl und Café Guglhupf mit jeweils 60 Sitzplätzen zu. Dort und auf dem gesamten Gelände des Münchner Volksfestes warteten rund 8.000 fest angestellte Mitarbeiter und 5.000 wechselnde Arbeitskräfte darauf, den Besuchern eine schöne Zeit auf der Wiesn zu bieten. Die niedrigere Besucherzahl hatte noch einen weiteren Vorteil: Hin- und Rückweg mit der MVG verliefen deutlich entspannter, weil weniger Wiesnbesucher mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs waren. Das lag jedoch nicht nur an dem Besucherrückgang, sondern auch daran, dass dieses Jahr erheblich mehr Gäste zu Fuß auf die Theresienwiese kamen.

Neues Sicherheitskonzept für die Wiesn 2016

Eigene Grafik Oktoberfest 2016 Alle Fakten zum Oktoberfest 2016 auf einen Blick - einfach klicken um zu Vergrößern!

Nach den Anschlägen, die in München, Würzburg und Ansbach in den letzten Monaten insgesamt zwölf Todesopfer forderten, wurde auf dem Oktoberfest 2016 ein neues Sicherheitskonzept etabliert. Hierzu gehörte zum einen eine komplette Umzäunung des Festgeländes, um einen unkontrollierten Eingang auf das Gelände zu verhindern. Mit Hilfe von notfalls einrollbaren Zäunen konnte selbst die letzte Lücke geschlossen werden. Zum anderen gab es auch eine erhebliche Verstärkung der Sicherheitskräfte. Das bedeutete viele zusätzliche Ordner und verstärkte Taschenkontrollen an allen Eingängen. Bei diesen fanden die Ordner vor allem die beliebten Bierkrüge, die Wiesnbesucher aus aller Welt zum Unmut der Wiesnwirte als Andenken mit nach Hause nehmen wollten. Rund 96.000 Krüge wurden auf diese Weise an den Geländeausgängen und den Zelten eingesammelt und wurden von den Betreibern der Zelte dankend wieder in Empfang genommen. Das Mitbringen von schweren Taschen und Rucksäcken war in diesem Jahr aus Sicherheitsgründen untersagt. Besitzerinnen kleiner Handtaschen mussten sich auf eine Kontrolle einstellen, bei der die Ordner nach potenziell gefährlichen Gegenständen Ausschau hielten. Die Polizei München ist auch rückblickend zufrieden und lobt die Kooperation aller beteiligten Sicherheitskräfte und die der Besucher. Diese begrüßten ebenfalls das neue Konzept und erklärten, dass sie sich durch die erhöhten Sicherheitsmaßnahmen tatsächlich sicherer fühlten. Die beste Voraussetzung für eine friedliche Wiesn!

 

 

 

Kälber, Ochsen und Bier

Was wäre das Oktoberfest ohne Hendl, Haxn und Brezn? Traditionell landen an den Festtagen mehr als 50 Kälber und über 100 Ochsen auf den Tellern der Gäste. In diesem Jahr muss Wiesnwirt-Sprecher Toni Roiderer jedoch von einem Rückgang berichten. So wurde auf dem Oktoberfest 2016 etwa 12 bis 15 Prozent weniger gegessen und getrunken als noch im Vorjahr. Allerdings wurden mit 58 Kälbern sogar 8 Kälber in der Kälberbraterei mehr verspeist als 2015. Einen kleinen Rückgang gab es in der Ochsenbraterei. Hier kamen insgesamt 109 Ochsen auf die Tische. Zum Vergleich: Im Jahr 2015 wurden 122 Ochsen verzehrt. Ob viel oder wenig - deftiges Essen macht bekanntlich durstig und so verwundert es nicht, dass auch auf dem Oktoberfest 2016 wieder ordentlich Bier geflossen ist. So gingen ersten Rechnungen zufolge 6,1 Millionen Maß über die Theken. Ein spürbarer Rückgang im Vergleich zum Vorjahr, als noch über 7 Millionen Maß in den Zelten ausgeschenkt wurden. In diesem Jahr kostete eine Maß Bier übrigens je nach Zelt zwischen 10,40 und 10,70 Euro und war damit 40 Cent teurer als noch 2015. Wer stattdessen lieber einen Cappuccino trinken wollte, musste immer noch 6,40 Euro ausgeben.

Schausteller und Souvenirs

Bild Achterbahn mit Loopings Trotz anfänglich schlechten Wetters kamen die Fahrgeschäfte gut bei den Besuchern an

Achterbahn, Riesenrad und Teufelsrad gehen auf dem Oktoberfest in München immer. Und so kommt es, dass die Schausteller trotz der ständigen Beregnung von oben zu Beginn der Wiesn 2016 mit dem Geschäft zufrieden waren. Insgesamt sei es "normal verlaufen", hieß es vonseiten der Schausteller. Besonders beliebt waren in diesem Jahr die vielen traditionellen Schieß- und Wurfbuden, an denen die Besucher ihre Ziel- und Treffgenauigkeit unter Beweis stellen konnten. Bei den Souvenirständen war der offizielle Oktoberfest-Bierkrug wieder einmal der absolute Verkaufsschlager. Sie wurden im Wiesn-Postamt in die ganze Welt verschickt, darunter auch nach Australien, Neuseeland und in die USA. Das Besondere am Postamt auf der Festwiese: Alle Sendungen erhalten hier den jedes Jahr wechselnden Oktoberfest-Stempel. Den gibt es nur hier und in keiner anderen Poststelle zu ergattern.

(Kuriose) Modetrends für Sie und Ihn

Wer stilecht auf die Wiesn gehen möchte, muss natürlich Tracht tragen. Das Dirndl für die Dame und die Lederhose für den Herrn - allerdings gibt es auch hier jedes Jahr wechselnde modische Trends zu beobachten. Bei den Dirndln standen traditionelle und eher schlichte Modelle in gedeckten Farben hoch im Kurs. Weinrot, dunkelblau oder tannengrün waren die dunkleren Farben der Wahl und wer es heller mochte, trug in diesem Jahr ein Dirndl in beige oder anderen sanften Pastelltönen. Auf keinen Fall fehlen durften die Bluse mit Stehkragen und ein passender Trachten- oder Strohhut. Auch bei den Männern war der Stehkragen angesagt, der wahlweise das Hemd, die Weste oder die Jacke zum Hingucker machte. Dazu eine passende Lederhose, die im Idealfall kurz sein und gebraucht aussehen sollte und einige auffällige Accessoires wie Gürtel mit großer Schnalle oder Charivari - fertig ist der perfekte Wiesn-Look 2016. Neben den Trachten überraschte die Wiesn 2016 noch mit einem unvorhersehbaren und für den einen oder anderen etwas fragwürdigen Modetrend. Die Rede ist von den Plüsch-Hendl-Hüten, bei denen das Hendl auf Knopfdruck wackelt und die Schenkel aneinander schlägt. Besucher aus aller Welt waren von dem neckischen Accessoire so begeistert, dass die Nachfrage immer größer wurde. Leider meldete die Reederei, die für die Nachlieferung sorgen sollte, Insolvenz an, sodass der Nachschub zwischenzeitlich auf sich warten ließ und für die verbliebenen Hendl Rekordpreise gezahlt wurden.

Österreicher liefert den Wiesnhit 2016

Mit seinem Song "Hulapalu" konnte sich Andreas Gabalier im Rennen um den diesjährigen Wiesnhit durchsetzen. Der Song wurde während der Festtage in den Zelten rauf und runter gespielt. Wiesn-Chef Josef Schmid hatte offenbar den richtigen Riecher, denn er tippte den Song schon auf die Nr. 1, als das Oktoberfest 2016 gerade einmal zur Hälfte vorbei war. Die Erklärung für den großen Erfolg von "Hulapalu" lieferte Schmid gleich mit: Das Lied können Besuchern aller Nationalitäten gleich gut mitsingen - und zwar auch noch nach dem Genuss einer oder mehrerer Maß Bier. Auf Platz 2 landeten ebenfalls Österreicher, nämlich Seiler und Speer mit ihrem Titel "Ham kummst".

Verloren und Gefunden - das Wiesn-Fundbüro

Bild Fundbüro-Schild Zu den kurioseren Funden gehörten dieses Jahr Hörgeräte, signierte Romane und ein Gebiss

Wie in jedem Jahr gingen auch 2016 wieder viele Gegenstände auf der Wiesn verloren, von denen ein Großteil im offiziellen Fundbüro der Wiesn abgegeben wurde. Unter den insgesamt 2.915 aufgetauchten Fundstücken befanden sich unter anderem 660 Geldbeutel, 580 Ausweise und 410 Handys / Smartphones sowie 250 Brillen, 220 Schlüssel und 15 Fotoapparate. Daneben gab es natürlich auch wieder jede Menge kuriose Fundstücke, so zum Beispiel zwei Hörgeräte sowie 510,70 Euro Bargeld, dessen Eigentümer bekannt ist, und zwei signierte Bücher mit dem Titel "Nie wieder Blondinen". Ob Letztere mit dem ärztlichen Attest und der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zusammenhängen, die für die Dauer der Wiesn ausgestellt war und ebenfalls abgegeben wurde, ist nicht bekannt. Außerdem dürfte mindestens ein Wiesn-Besucher noch immer sein Gebiss vermissen, sofern er oder sie es nicht inzwischen abgeholt hat - was jedoch nur bei 20 Prozent aller Fundstücke der Fall ist. Gegenstände, die nicht innerhalb einer bestimmten Frist von ihren rechtmäßigen Besitzern abgeholt werden, landen einige Zeit später in einer Versteigerung. Ob sich im Falle von Funden wie dem Gebiss Käufer finden, ist allerdings fraglich. Eine gute Nachricht zum Ende des Wiesn-Rückblicks: Im Verlauf des Oktoberfests 2016 gingen 15 Kinder verloren, die nach kurzzeitiger Betreuung durch das Jugendamt München schnell wieder in die Obhut ihrer Eltern übergeben werden konnten.

 

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