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Umzug-Ratgeber - Hilfe beim Umzug in Greifswald und Charakter der Greifswalder

 

Wer einen Umzug nach Greifswald plant, sollte sich außer der Umzugsplanung, der neuen Wohnung auch auf die neue Umgebung und die Menschen in Greifswald vorbereiten. Es hilft, sich hier frühzeitig über die Greifswalder, die typische Lebenseinstellung und Kultur zu informieren. Wer die Nachbarn gleich zum Einzug in die neue Wohnung gut versteht, kann schneller nette Bekanntschaften in der neuen Nachbarschaft schließen, Freundschaften aufbauen und wird sich bald wie zu Hause fühlen. Damit wird jeder Umzug ein Erfolg und Sie können sich bald als echter Greifswalder bezeichnen.

 

Die Menschen in Greifswald

Einwohner

Im Jahr 2009 zählte die Stadt rund 53 300 Einwohner. De facto sind es mehr. Nur ein Teil der 12 000 Studenten ist mit Hauptwohnsitz in Greifswald gemeldet. Im Durchschnitt wohnen etwa 1072 Einwohner auf einem km². Zum Vergleich: In Lübeck sind es 985, in Berlin 3848 und in Tokio 13 650. Greifswald ist die fünftgrößte Stadt in Mecklenburg-Vorpommern nach Rostock, Schwerin, Neubrandenburg und Stralsund. Seit 1989 schrumpfte die Bevölkerung von rund 68 000 auf das Niveau der frühen 70er Jahre, welches unter dem heutigen lag. Aus Mangel an Arbeitsplätzen zogen Familien und junge Menschen in andere Regionen. Bis zum Jahr 1995 verloren ca. 4000 Menschen ihren Erwerb durch die Stilllegung des Kernkraftwerks im 20 km entfernten Lubmin. Seit einigen Jahren wächst die Bevölkerungszahl wieder, auch dank einer städtischen Wohnsitzprämie für Studenten.

 

Arbeitslosenquote

Bis Anfang des 21. Jh. stieg die Arbeitslosenquote auf über 20 %. Im landwirtschaftlich geprägten Umland ist in manchen Dörfern sogar jeder Vierte ohne Lohn. Dienstleistung, Versorgung, Bildung und Verwaltung lösten Industrie- und Agrarbetriebe als größte Arbeitgeber ab. An der Spitze stehen heute Universität (ca. 4100 Beschäftigte), Uni-Klinik (ca. 3500), Stadtverwaltung, Callcenter und der Bootsbauer Hanse Yachts. In den letzten Jahren sank der Erwerbslosenanteil deutlich auf 14,3 % (2009).

 

Bevölkerungsschwund

Der Bevölkerungsschwund in den 90er Jahren rief einen gravierenden Wohnungsleerstand hervor, in Teilen der Plattenbauviertel bis zu 30 %. Eine Lösung wurde im von Bund geförderten "Stadtumbau Ost" angestrebt. Seit dem Jahr 2004 wurden 910 Wohneinheiten abgerissen und 810 modernisiert. Bund, Land und die Stadt Greifswald stellten dafür 7,7 Millionen € bereit.
Die Plattenbauweise erhielt im Jahr 1969 Einzug, um zügig funktionalen Wohnraum zu schaffen - bis zu 1000 neue Einheiten jährlich. Die "Platte" war ihrerzeit durchaus populär. Sie stand für modernes Leben mit Fernwärme, hellen und trockenen Zimmern und das Wohnen in einer guten Infrastruktur. Altbauten wurden kalkuliert vernachlässigt, um diese später mit dem Argument ihrer Baufälligkeit ersetzen zu können. Der hafenzugewandte Teil der Greifswalder Altstadt wurde von dieser Politik schwer getroffen. Bevor die Abrissbirnen auch den Markt erreichten, kamen der Herbst 1989 und die Renaissance der historischen Bürgerhäuser in den Folgejahren.

 

Politik

Politisch sind die Greifswalder Wähler gespalten in das bürgerlich-konservative und sozialistische Lager. Die Sozialdemokraten waren gegen Die Linke bei den letzten Kommunal- und Bundestagswahlen um ca. 10 % unterlegen, agieren jedoch gemeinsam mit der FDP als Juniorpartner der CDU im Rathaus. Die NPD spielt kommunal zurzeit keine Rolle. Mit Wahlerfolgen im ländlichen Raum, vor allem in Vorpommern, zog sie 2006 knapp in den Landtag ein. Als Herausforderung für die demokratische Kultur gelten im Übrigen außerdem sogar Freie Kameradschaften, die in Teilen der Bevölkerung stillschweigend als nationalistische Protestbewegung akzeptiert sind.

 
 
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